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Handchirurgie

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist das mit Abstand häufigste Nervenkompressionssyndrom eines peripheren Nervs und auch die häufigste neurologische Erkrankung der Hand. 

Durch eine Druckschädigung des Nervus medianus (Mittelnerv) im Karpaltunnel kommt es zu den charakteristischen Beschwerden („die Hände schlafen ein“). Unterschiedlichen Studien zufolge sind 5-15 % der Bevölkerung davon betroffen. Die Erkrankung tritt meistens zwischen dem 40. Und 70. Lebensjahr auf, wobei auch junge und ältere Patienten betroffen sein können. Oft sind beide Hände betroffen.

Ursache

Es gibt mehrere Ursachen für die Entstehung eines Karpaltunnelsyndromes . Voraussetzung für ist ein anatomischer Engpass an der Handwurzel, wo der N. medianus mit den Beugesehnen der Hand durch einen Kanal bestehend aus den Handwurzelknochen und einem Band ( Ligamentum carpi transversum ) zieht. Durch die Einengung des Nerven im Bereich dieser Engstelle kommt es zu den typischen Beschwerden.

Symptome

Zunächst klagen Betroffene über ein Einschlafen der Finger, Kribbeln der Hand und bis in den Arm ziehende Schmerzen. Betroffen sind vor allem der Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und der Ringfinger.  Die Kribbelparästhesien treten vor allem gegen morgen und bei bestimmten Tätigkeiten (z.B. Fahrradfahren) auf. Durch „Ausschütteln „ der Hände kann häufig eine Besserung erzielt werden.  In fortgeschrittenen Fällen sind die vom N. medinaus versorgten Finger (Daumen, Zeige- , Mittel- , und halber Ringfinger ständig von den Mißempfindungen betroffen („Kribbeln ständig“ oder „sind taub“). Weiters kann es zur Atrophie (Schwund) der Daumenmuskulatur kommen.
Diese Symptome sind allesamt typisch für das Karpaltunnelsyndrom.  Eine Untersuchung des Nerven durch einen Facharzt für Neurologie sichert dann die Diagnose.

Behandlung

In Anfangsstadien kann eine Behandlung mittels Schiene oder Kortikosteroiden erfolgen. Bei ausbleibendem Erfolg oder in fortgeschrittenen Fällen ist ein operatives Vorgehen angezeigt. Die Operation kann in örtlicher Betäubung, Armbetäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden.  Auch wenn die Spaltung des Bandes als relativ einfacher Eingriff gilt, sollte sie nur durch einen handchirurgisch erfahrenen Operateur durchgeführt werden, da Komplikationen von der unvollständigen Spaltung des Bandes mit weiterbestehenden Beschwerden bis zur  Nervendurchtrennung möglich sind. Mit Sorgfalt und Präzision durchgeführt weist der Eingriff jedoch eine sehr hohe Erfolgsrate mit zumeist sehr zufriedenen Patienten auf.

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